Aktuelles

Sachsenheim singt und klingt Balkonsingen am Sonntag, 06. Dezember zum 2. Advent

 

Bewohner des Betreuten Wohnens der Brunnenstraße und vom Haus am Sonnenfeld sind gern der Einladung der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Sachsenheim gefolgt und haben an der Aktion Balkonsingen teilgenommen. Einzelne Bewohner der Brunnenstraße haben sich um 17 Uhr auf der Hausterrasse verteilt und das Adventslied „Macht hoch die Tür“ angestimmt. Bewohner vom Haus am Sonnenfeld haben sich bereits um 16.45 Uhr vor ihren Wohnungen im offenen Etagenbereich mit Maske und Abstand eingefunden. Rolf Seiss, Bewohner der Anlage, spielte auf dem Keyboard Weihnachtsmelodien. Pünktlich um 17 Uhr wurde gemeinsam das Lied „Macht hoch die Tür" gesungen. Die Wege im Innenhof wurden mit Windlichtern beleuchtet. Eine schöne und stimmungsvolle Aktion zu Corona Zeiten zum 2. Advent.

 


Einblick - aus dem Gemeindeblatt der evang. Kirchengemeinde Großsachsenheim

Kirchliche Sozialstation wechselt auf E-Flotte


Als es 2014 in die Planungsphase des Neubaus der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim ging, hieß das Motto «Wenn schon Neubau, dann ökologisch nachhaltig.» Dieser Leitgedanke umfasste selbstverständlich auch den Fuhrpark der Einrichtung. Zwischenzeitlich wurden die ersten vier Elektro-Fahrzeuge in Betrieb genommen. Bis Ende 2020 werden zwei weitere folgen und in 2021 wird in fünf neue E-Fahrzeuge inklusive notwendiger Ladestationen investiert werden.

 

Ökologisch und praktisch zugleich

Die E-Fahrzeuge kommen bei den MitarbeiterInnen der Sozialstation sehr gut an. Laut Rückmeldungen sind die Autos viel leichter zu fahren. Die Automatik der Elektro-Fahrzeuge – das «Nicht-Schalten-Müssen» – sei bei den vielen Fahrten eine große Erleichterung. Zudem seien die Autos insgesamt bequemer und das Aussteigen fällt leichter. Ein wenig ungewohnt waren zu Beginn die etwas «anderen» Fahrgeräusche. Unter 30 km/h wird bei Elektro-Fahrzeugen ein künstlicher Klang generiert, damit die ansonsten nahezu geräuschlosen Fahrzeuge von den weiteren Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Unsere MitarbeiterInnen haben tagtäglich einen harten Job. Daher ist es für sie ein Zeichen der Wertschätzung, wenn sie in ein Auto einsteigen und sagen können:» Wow, klasse!»

Im Sinne des ökologischen Nutzens werden die Elektro-Fahrzeuge mit Ökostrom betankt. Wir haben das Projekt anfangs vom Umfang her unterschätzt, aber der Einsatz und Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir wollen mit dem Projekt auch andere ermutigen, diesen Schritt zu machen. Denn das Thema «Klima» betrifft uns alle und jeder kann auf seine Weise einen Beitrag leisten.

Finanzierung

Für die ersten Fahrzeuge wurde eine Kombination der Förderprogramme «Saubere Luft» und dem «BW-e-Gutschein» in Anspruch genommen. Neben den staatlichen Förderungen finanziert unser Träger, die Evangelischen Kirchengemeinde Großsachsenheim, die Ladeinfrastruktur der Ladesäulen.

Aktuell ist die Förderlandschaft im Bereich der Elektromobilität sehr attraktiv und zugleich komplex. Daher ist es wichtig, genau zu prüfen, welche Förderungen für den jeweiligen Anwendungsfall infrage kommen.

Technische Umsetzung

Neben den finanziellen Fragen galt es die technischen Anforderungen zu lösen. Da Sachsenheim eine Flächenstadt ist, hatten wir zu Beginn des Projekts Sorge um ausreichende Reichweite. Aufgrund fortschrittlicher Batterietechnik ist dies heute kein Thema mehr. E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur wurden dementsprechend ausgewählt, sodass die Reichweite für die täglichen Touren sichergestellt werden konnte. Aufgrund der Standzeiten bleibt genügend Zeit, um langsam zu laden und sich somit einen großen Trafo zu sparen. Die gewählte «Wallbox-Lösung» ist preiswert sowie einfach in der Handhabung und Verwaltung. Inbegriffen ist die Auswertung der Daten zu Ladevorgängen und Strombedarf sowie ein Zugangsschutz, sodass nur berechtigte Personen laden können. Ein intelligentes Lastmanagement lädt die Fahrzeuge nach ihrem Strombedarf.

Lothar Kämmle


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Jährlicher Gottesdienst der Kirchlichen Sozialstation

Am Sonntag, den 4. Oktober konnte die Kirchliche Sozialstation ihren jährlichen Gottesdienst feiern.

Gestaltet wurde dieser von Pfarrer Hofmann zusammen mit Haupt-und ehrenamtlich Mitarbeitenden der Sozialstation.

Der Gottesdienst stand im Zeichen der „Woche für das Leben“, die dieses Jahr leider coronabedingt nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte. „Leben im Sterben“ – so das Motto für dieses Jahr.

In sehr eindrücklichen Statements haben zwei Hospizbegleiterinnen von ihrer Arbeit berichtet und erzählt, warum sie sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit in diesem Bereich entschieden haben.

Viele neue haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende konnten begrüßt werden und auch ausgeschiedene MitarbeiterInnen wurden mit Applaus und Blumen dankbar verabschiedet.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte leider kein Stehempfang stattfinden, aber jede/r Besucher/-in hat ein süßen Segensgruß auf dem Sitzplatz vorgefunden.

Carolin Holzwarth


Zeitungsberichte


Singen für mehr Zusammenhalt

Zu der Aktion „Miteinander“, zu der Chorleiterin Christiane Hähnle und ihre Mitstreiter eingeladen haben, kommen am Freitagabend rund 100 Teilnehmer vor das Pflegeheim „Sonnenfeld“ in Sachsenheim, um gemeinsam Lieder erklingen zu lassen.

Von Michaela Glemser SACHSENHEIM.

Die rund 100 Teilnehmer haben mit der gemeinsamen Singaktion ein Zeichen gesetzt.        Foto:Glemser

Aus den Fenstern hingen bunte Bänder wie ein Baldachin über den Sängern, die aus voller Kehle sangen: „Lasst uns singen, Hand in Hand, wie  ein Band quer durchs Land. Nicht allein, ja, das tut gut, unter Freunden wächst der Mut.“ Die Bewohner des Pflegeheims „Sonnenfeld“ und des angrenzenden Betreuten Wohnens winkten aus den Fenstern oder von den Balkonen. Einige waren sogar vor das Pflegeheim gekommen und summten begeistert im Takt mit. Es war ein tolles Bild, das sich am späten Freitagnachmittag am Ortsrand von Großsachsenheim bot. Auch Chorleiterin Christiane Hähnle war begeistert von der regen Teilnahme. „100 Sänger haben sich angemeldet, 50 Bewohner aus dem Pflegeheim und dem Betreuten Wohnen sind dabei. Zudem haben wir 35 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, welche die Wege absperren, die Kontaktdaten der Teilnehmer aufnehmen, sie zu den Plätzen auf den Feldern geleiten und für die Musikanlage sorgen“, schilderte Hähnle, die vor rund vier Wochen die Idee zur Veranstaltung „Miteinander“ hatte, um am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit und am Tag des Flüchtlings gemeinsam ein Zeichen für Gemeinsinn und Menschlichkeit, Solidarität und Respekt zu setzen.„Machen wir uns heute gemeinsam dafür stark, dass Fremde zu Freunden und Nachbarn werden. Wir sollten alle wieder mehr das Gemeinsame suchen als das, was uns vermeintlich voneinander trennt. Hier am und im Pflegeheim ‚Sonnenfeld‘ wird Integration und Inklusion gelebt, und das nicht nur heute“, appellierte Sachsenheims Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Holger Albrich, in seinem Grußwort und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Nur durch die Unterstützung der Verantwortlichen in der Sachsenheimer Stadtverwaltung war es gelungen, ein Hygienekonzept auszuarbeiten, das unteranderem den ausreichenden Sicherheitsabstand der einzelnen Sänger garantierte, deren Plätze auf den Feldern mit bunten Fähnchen gekennzeichnet waren. „Wir sind so glücklich, dass wir endlich wieder gemeinsam singen dürfen“, betonte auch Rainer Graef, Rektor der Kirbachschule Hohenhaslach und aktives Mitglied beim Projekt „EinfachSingen“. Er war gemeinsam mit Hähnle,Sophia Sigrist und Hartmut Hirsch für die musikalische Begleitung des besonderen Chors zuständig. „Die Menschen sind alle verschieden“, „Wundergescheh’n“und „Sing a Song for the Peace“ gehörten ebenfalls zum Liedrepertoire an diesem Nachmittag, der auch vom Arbeitskreis Asyl in Sachsenheim und einigen Männern vom Liederkranz in Ochsenbach unterstützt wurde. Die Leiterin des Pflegeheims, Patricia O’Rourke, sowie ihr Team und Pfarrer Dieter Hoffmann von der evangelischen Kirchengemeinde Großsachsenheim sangen ebenfalls gerne mit. Wer an diesem Abend in die strahlenden Gesichter der alten Menschen blickte, die in den vergangenen Wochen und Monaten unter den strengen Pandemie-Auflagen zu leiden hatten und teilweise keinen Besuch empfangen durften, dem wurde schnell klar, dass sich all der Aufwand für dieses unterhaltsame Programm wirklich gelohnt hatte. Christiane Hähnle hat übrigens schon das nächste Projekt im Kopf, das für mehr Menschlichkeit gerade in diesen Zeiten werben soll. Die Bevölkerung darf gespannt sein.


Nicht alleine sein in schweren Stunden - Neue Mitarbeiter nach Hospizkurs 2020



Immer mehr Menschen möchten zu Hause gepflegt werden und nach Möglichkeit auch Zuhause sterben. Diese letzte Wegstrecke stellt Betroffene und deren An -und Zugehörige oft vor eine Herausforderung. Es ist eine schwere Belastung und kann einen an den Rand seiner Kräfte bringen.

„Ihnen allen beizustehen und sie auf dem letzten Lebensweg begleiten“ so kann die ehrenamtliche Aufgabe der Hospizgruppe Sachsenheim beschrieben werden.

Wer schon an einem Sterbebett gesessen hat, lebt danach anders, tiefer,  intensiver.“                                          Peter Kottlorz

Für Ihre schwere aber auch erfüllende Aufgabe und Tätigkeit wurden jetzt 7 neue Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen in über 100 Stunden von Sabine Horn, Palliative Care Fachkraft und Referentin der Ökumenischen Hospizinitiative und Bettina Mayer, Palliative Care Fachkraft und Koordinatorin der ambulanten Hospizgruppe Sachsenheim, in der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim ausgebildet.

Am Ende des Kurses erhielten alle Teilnehmer Ihre Zertifikate und sind nun Teil des Teams. Die bestehende Gruppe der Ehrenamtlichen rund um Bettina Mayer, Selina Toetz und Maria Chor freuen sich über Verstärkung und neue Menschen und wertvolle Begegnungen.

An- und Zugehörige die gern begleitet werden möchten, dürfen sich gerne bei den hauptamtlichen Mitarbeitern der ambulanten Hospizgruppe melden.

Handy : 0172 / 8296235


Krankenpflegekurs erfolgreich abgeschlossen

Hauskrankenpflegekurs 2020

Die Pflege der Angehörigen Zuhause, stellt einen Laien oftmals vor viele Herausforderungen.

Fragen treten auf:

Wie läuft das alles mit der Pfelgeversicherung?   

Was kann ich im Wohnumfeld verbessern?

Welche Hilfsmittel gibt es und wie werden diese verordnet?

Und es ist hilfreich einige Dinge zu lernen, auszuprobieren und vermittelt zu bekommen. So waren weitere Themen:

-          Mobilität, Transfer und Bewegung
-          Prophylaxen, Ernährung, Inkontinenz
-          Demenz, Umgang mit Demenz, Validation
-          Begleitung Schwerkranker und sterbender Menschen

An 7 Abenden wurden den Teilnehmern all diese Dinge vermittelt, es wurde auch praktisch und man konnte Dinge ausprobieren und testen.

Alexandra Brenner, Bettina Mayer, Selina Toetz, Claudia Fißgus und Carolin Holzwarth haben die Abende gestaltet und positive Rückmeldungen erhalten.

„Richtig gut war es – jetzt bin ich auf Manches besser vorbereitet“

Der Hauskrankenpflegekurs wird i.d.R. alle 2 Jahre angeboten. Ein Schulung Zuhause zu den einzelnen Themen ist aber jederzeit möglich – nehmen Sie gerne Kontakt mit der Sozialstation auf.