Herzlich willkommen bei der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim


Die Kirchliche Sozialstation Sachsenheim besteht seit Gründung 1979 unter Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Großsachsenheim. Kooperationspartner mit den jeweiligen Vertretern im Beirat, ist die Stadt Sachsenheim, die Evangelischen Kirchengemeinden Kleinsachsenheim, Hohenhaslach, Ochsenbach-Spielberg und Häfnerhaslach, sowie der Förderverein Alten- und Krankenpflege Sachsenheim und die Katholische Kirchengemeinde Sachsenheim.


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Jens Spahn in Sachsenheim

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit Mitarbeitern der kirchlichen Sozialstation

Fotos: © Andreas Essig


 

       

 

Der Begriff „Erste Hilfe“ ist uns allen vertraut und auch dessen Wichtigkeit ist uns bewusst. Jeder von uns hat schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht bzw. daran teilgenommen.

Was aber bedeutet „Letzte Hilfe“?
Letzte Hilfe bedeutet Begleiten, Leid lindern und gute Sorge tragen
am Lebensende.

Sie erfahren in 4 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, was Sie dazu bei-tragen können, damit Sterben in unserer heutigen Gesellschaft menschlich bleibt. Der Kurs liefert Ihnen Orientierung und soll Berührungsängste mit dem Lebensende nehmen.

Der Kurs beinhaltet 4 Module mit den Themen:

-        Sterben ist ein Teil des Lebens              -        Vorsorgen und Entscheiden
-        Leiden lindern                                        -        Abschied vom Leben nehmen

 


Entstehung und Geschichte der „Letzten Hilfe“

Der Grundgedanke bzw. die Idee des Letzte-Hilfe-Kurses wurde erstmals 2008 von Georg Bollig an der Universität Klagenfurt beschrieben. Die Idee wurde auf zahlreichen Kongressen und Veranstaltungen präsentiert. Daraufhin entstanden dann 2015 die ersten Kurse in Deutschland.

Bereits der Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung Jean-Henry Dunant leistete Sterbenden auf dem Schlachtfeld von Solferino Beistand. Dort leistete er sowohl Erste Hilfe als auch Letzte Hilfe. In einem Bericht über die Arbeit von Henry Dunant nach der Schlacht von Solferino 1859 heißt es:

„Dunant versuchte nach besten Kräften zu helfen. Er kniete neben schwer Verwundeten, die ihn anflehten, bis zu ihrem letzten Atemzug an ihrer Seite zu bleiben, damit sie nicht allein sterben müssen“

 

(Tom Buk-Swienty, Titel: Slagtebænk Dybbøl - 18. april 1864; Verlag: Gyldendal; übersetzt aus dem Dänischen von G. Bollig " (Schlachthaus Dybbøl)")

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Wir, die Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes Sachsenheim, Bettina Mayer und Selina Stuber, bieten in naher Zukunft - je nach Lage der Corona-Pandemie, Kurse in den Räumen der Sozialstation Sachsenheim an.

Es entstehen für Sie keine Kosten, es wird lediglich um eine Spende gebeten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Telefon: 0172/8296235

E-Mail: hospiz@sozialstation-sachsenheim.de 


oder 
    www.letztehilfe.info

 




aktuelles

Eilmeldung – Corona-Krise

Aus aktuellem Anlass bitten wir Sie uns nicht persönlich im Büro aufzusuchen. Unser Team ist wie immer telefonisch erreichbar. Sollen Sie telefonisch nicht sofort durchkommen, sprechen Sie Ihr Anliegen bitte auf das Band. Unser Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört und wir rufen Sie zurück. Bitte vergessen Sie nicht Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, unter der Sie zu erreichen sind, anzugeben.

 

Ihr Team der Kirchlichen Sozialstation Sachsenheim


Der Umgang mit dem Coronavirus in der Kirchlichen Sozialstation

Wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist, zeigt uns die aktuelle Situation, welche weltweit mit dem Coronavirus ausgelöst wurde. Die Bedeutung von Ärzten und Pflegepersonal wird uns in dieser Phase hoffentlich wieder bewusster. Ich möchte in diesen kritischen Zeiten ein großes Dankeschön an alle Mitarbeiter der Sozialstation richten. Die Mitarbeiter aus Pflege und Hauswirtschaft sind trotz der Risiken immer ihrer Arbeit nachgekommen und haben unsere Patienten weiterhin versorgt und gepflegt. Nicht zu unterschätzen sind in diesen Krisenzeiten die vielen organisatorischen Aufgaben der Mitarbeiter im Innendienst, wo beispielsweise Hygiene- / Pandemie-pläne und individuelle Einsatzpläne erstellt werden. Um handlungsfähig zu bleiben, arbeiten unsere Mitarbeiter im Schichtbetrieb, damit keine Berührungspunkte entstehen falls sich jemand infizieren sollte. Unsere Büros sind nur noch mit Einzelpersonen besetzt und dank unserer modernen EDV waren wir kurzfristig in der Lage, Arbeitsplätze im Homeoffice einzurichten. Unsere Mitarbeiter betreten die Sozialstation über eine Schleuse, wo sie alle notwendigen Hygienemaßnahmen durchführen können. Sämtliche Pflegetouren sind mit Schutzanzügen, Brillen, Masken etc. ausgestattet. Die Beschaffung von Schutzmaterial stellte sich anfänglich als sehr schwierig dar. Diese Aufgaben und Maßnahmen können nur funktionieren, wenn man – so wie bei uns – über eingespielte, engagierte und verlässliche Teams verfügt. Unsere bestehenden Gruppen und Kreise mussten wir mit Beginn Covid-19 auf Anordnung leider bis auf weiteres einstellen. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. In der Hauswirtschaft wurden Aufträge durch uns und auch kundenseitig abgesagt. Dies hatte zur Folge, dass teilweise unsere Mitarbeiter ohne Beschäftigung waren und wir in Abstimmung mit der Mitarbeitervertretung die Mitarbeiter erstmalig im Wechsel in Kurzarbeit schicken mussten. Trotz der anstehenden Lockerungen sind wir alle angehalten, weiterhin vorsichtig zu sein, Abstand zu halten und Mundschutz zu tragen. Ein herzliches Dankeschön an Patienten und Mitarbeiter für das gegenseitige Vertrauen.

 

Lothar Kämmle