Kursangebot "letzte Hilfe


               Ambulante Hospizgruppe der                

 

  

Der Begriff „Erste Hilfe“ ist uns allen vertraut und auch dessen Wichtigkeit ist uns bewusst. Jeder von uns hat schon einmal einen „Erste-Hilfe-Kurs“ besucht bzw. daran teilgenommen.

Was aber bedeutet „Letzte Hilfe“?

Letzte Hilfe“ bedeutet Begleiten, Leid lindern und gute Sorge tragen am Lebensende.

Sie erfahren in 4 Unterrichtsstunden á 45 Minuten, was Sie dazu beitragen können, damit Sterben in unserer heutigen Gesellschaft menschlich bleibt. Der Kurs liefert Ihnen Orientierung und soll Berührungsängste mit dem Lebensende nehmen.

Der Kurs beinhaltet 4 Module mit den Themen:

- Sterben ist ein Teil des Lebens                    - Vorsorgen und Entscheiden

- Leiden lindern                                              -  Abschied vom Leben nehmen

 

Veranstaltungsort:          Kirchliche Sozialstation Sachsenheim

                                          Karl – Heinz –Lüth Str.4

                                          74343 Sachsenheim

 

Referentinnen:                Bettina Mayer und Selina Stuber

          Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes Sachsenheim

                                   

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Wir bieten den Kurs ebenso für Betriebe, Gruppen und Vereine mit höchstens 15 Teilnehmern an.

Es entstehen für Sie keine Kosten, es wird lediglich um eine Spende gebeten.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Telefon: 0172/8296235

E-Mail: hospiz@sozialstation-sachsenheim.de 

oder 

    www.letztehilfe.info

 

Entstehung und Geschichte der „Letzten Hilfe“

Der Grundgedanke bzw. die Idee des „Letzte-Hilfe-Kurses“ wurde erstmals 2008 von Georg Bollig an der Universität Klagenfurt beschrieben. Die Idee wurde auf zahlreichen Kongressen und Veranstaltungen präsentiert. Daraufhin entstanden dann 2015 die ersten Kurse in Deutschland.

Bereits der Begründer der Internationalen Rotkreuz – und Rothalbmondbewegung Jean-Henry Dunant leistete Sterbenden auf dem Schlachtfeld von Solferino Beistand. 

Dort leistete er sowohl „Erste Hilfe“, als auch „Letzte Hilfe“. In einem Bericht über die Arbeit von Henry Dunant nach der Schlacht von Solferino 1859 heißt es:

„Dunant versuchte nach besten Kräften zu helfen. Er kniete neben schwer Verwundeten, die ihn anflehten, bis zu ihrem letzten Atemzug an ihrer Seite zu bleiben, damit sie nicht allein sterben müssen“

 

 

Buk-Swienty: Slagtebænk Dybbøl, Gyldendal


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Ambulante Hospizgruppe Sachsenheim Jahresplanung 2021
HospizGruppe_Sachsene_Jahresplan_2021.pd
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